DIEGO, MEIN WEIßER FREUND


Alles fing im April 1993 an, als unsere Collie - Dame Lassie sehr krank wurde.Sie war schon fast 11 Jahre alt, was für einen Collie sehr alt ist. Lassie konnte den Urin nicht mehr halten, und hatte schwere Gleichgewichtsstörungen, wobei man auch erkennen konnte, dass sie Schmerzen hatte. Als die Schmerzen immer schlimmer wurden, war der Tag gekommen, an dem ich sie von ihrem Leid erlösen wollte. Es war Sonntag, es ging Lassie gar nicht gut, und so fuhren wir zum Tierarzt. Unsere Tierärztin kannte die Leidensgeschichte von Lassie und meinte auch, dass es besser sei, sie von ihren Qualen zu erlösen. Lassie starb in meinen Armen. Meine Tochter, die damals erst 3 Jahre alt war, verstand noch nicht, was da mit Lassie vorging und küsste sie auf den Kopf mit den Worten: "Schlaf schön Lassie!" Ich wäre lieber draußen geblieben, doch ich konnte Lassie in dieser schweren Stunde nicht alleine lassen. Für uns war ein Familienmitglied gestorben, was niemand verstehen kann, der keine Tiere besitzt. Bedrückt und weinend fuhren wir nach, ohne Lassie.

Nach drei Tagen hielten wir es nicht mehr aus. Wir entschlossen uns, wieder einen Hund zu kaufen. Die Zeitungen wurden studiert, doch es war kein Collie aufzutreiben. Dann las ich eine Anzeige "AC weiße Schäferhunde zu verkaufen". Der Vorwahl der Telefonnummer nach konnte es nicht weit von uns entfernt sein. Schon früher waren uns die weißen Schäferhunde am Nürburgring aufgefallen, die, wie sich später herausstellte, Herrn Faustmann gehörten. Ich rief also bei den Leuten aus der Zeitung an, um einen Termin auszumachen. Am Telefon erklärte mir eine freundliche Frauenstimme schon einiges über die Rasse und ihre Eigenarten. Endlich war es dann soweit, wir fuhren nach Hohenleimbach zur Fam. Reuter und den weißen Schäferhunden. Pünktlich wie die Maurer trafen wir bei den Reuters ein. Wir wurden freundlich begrüßt, doch bevor wir zu den Welpen durften, mussten wir unsere Hände mit Desinfektionsmittel waschen und ich musste meinen Personalausweis zeigen, was mir damals sehr seltsam vorkam, doch es diente nur zum Schutze der Zucht. Danach wurden wir von zwei großen weißen Hunden begrüßt, wobei die eine Hündin die Mutter der Welpen war. Da waren sie nun, vier Wochen alte weiße Wollknäuel, eines schöner als das andere. Ein Welpe fiel uns besonders auf. Er schlief in der Futterschüssel, und so konnte keiner der anderen Geschwister etwas fressen. Auch erkannte man diesen Hund ganz leicht, da eine Seite immer beschmiert war. Nachdem wir etliche Stunden den Reuters "auf die Nerven" gegangen waren und sehr viel Informationen bekommen hatten, baten wir um einen Tag Bedenkzeit. Zu Hause angekommen ging das große Rätseln los. Sollten wir oder sollten wir nicht? Uns war natürlich klar, dass man den weißen Schäferhund nicht mit dem Collie vergleichen kann, und schon gar nicht mit unserer Lassie. Es wurde eine lange Nacht, doch am nächsten Tag telefonierte ich mit Frau Reuter, um ihr zu sagen, dass wir einen Welpen aus ihrer Zucht wollten.

Tage später - wieder bei den Reuters zu Hause - wurde uns ein Rüde empfohlen, genau der, der immer im Fressnapf lag. Ich vergaß noch zu erwähnen, dass wir diesmal einen Rüden wollten, um das Familiengleichgewicht wieder herzustellen, 2,2. Der Welpe gefiel uns sofort, es war Liebe auf den ersten Blick. Schnell waren wir uns einig und machten einen Kaufvertrag. Zu klären blieb noch der Name des Hundes, es war der D-Wurf und so konnten wir uns noch einen Namen mit D selber aussuchen, da die Papiere erst geschrieben wurden, wenn die Welpen 7 -8 Wochen alt waren. Und wieder wurde gerätselt, tagelang, bis wir uns auf den Namen "Diego" geeinigt hatten. Zudem wollten wir auch noch den Zusatz "Maradonna", also hieß unser Hund "Diego Maradonna von der weißen Rose". "Von der weißen Rose" war der Zwingername. Das Erlebnis teilten wir schnell den Reuters mit, natürlich persönlich, um unseren Diego wiederzusehen. Von da an wurde der Zwinger der Reuters unser zweites Zuhause. Alle zwei bis drei Tage besuchten wir Diego und dachten so manches mal, dass wir der Familie Reuter auf die Nerven gehen würden, doch das war nicht der Fall - im Gegenteil, es entwickelte sich ein Vertrauensverhältnis.
Da wir den Urlaub schon gebucht hatten, wollten wir Diego erst im Alter von 13 Wochen nach Hause holen. Ab der achten Woche nahmen wir Diego stundenweise mit zu uns, damit er sich schon mal an sein neues Reich und an uns gewöhnen konnte. Abends brachten wir ihn zurück. Es wurde immer schwerer, sich von ihm zu trennen, und er kannte uns mit der Zeit so gut, dass er den meisten Krach machte, wenn wir kamen. Meine Tochter Sabrina und Diego waren unzertrennlich, doch es nahte unser Urlaub. Es war das erste Mal, dass ich mich auf einen Urlaub nicht freute, ach, wäre er schon vorbei gewesen.

Im Urlaub angekommen, merkte ich, dass es meiner Familie nicht anders ging. Nach drei Tagen am Bodensee brachen wir den Urlaub ab, da wir so Heimweh nach Diego hatten. Wieder daheim, fuhren wir sofort Diego holen. Mein Vater konnte nicht begreifen, dass man nach einem Hund Heimweh haben konnte, doch für uns war Diego ein neues Familienmitglied geworden. Ich hatte noch knapp vier Wochen Urlaub, und so waren die Erziehung und das Thema "Stubenreinheit" kein Problem. Das letzte Mal ging ich mit Diego abends so gegen 23.30 Uhr spazieren und stellte dann den Wecker auf 4.30 Uhr, um ihn wieder auszuführen. Das klappte wunderbar und von Tag zu Tag wurde der Abstand etwas größer, bis er es nachher 6-7 Stunden aushielt. Einmal machte er im Flur sein kleines Geschäft, weil ich den Wecker nicht gehört hatte. Er war eigentlich von Anfang an sehr sauber. In seiner ersten Nacht bei uns kam Diego an mein Bett und weckte mich. Offensichtlich musste er mal. Ich sprang auf und ließ in schnell nach draußen, wo er auch alle seine Geschäfte erledigte. Guter Hund!
Nach einiger Zeit besuchte uns auch die Familie Reuter, um nach ihrem Diego zu sehen. Zu Katharina und Martina Reuter entwickelte sich mit der Zeit ein tolles Verhältnis, das weit über das Züchter-Käufer-Verhältnis hinausging. Man besuchte sich gegenseitig, ging zusammen essen, feierte zusammen Geburtstag und half sich gegenseitig, wenn Not am Mann war. Dieses Verhältnis hält bis heute an, was die ganze Familie ebenfalls toll findet. Wir haben nicht nur einen guten Hund bekommen, sondern auch noch echte Freunde gefunden. Diego war unser ständiger Begleiter und wurde immer größer und kräftiger. Wer hatte damals gedacht, dass er einmal Weltmeister und Europasieger werden würde, doch dazu später. Diego ist der Stolz der Familie und liebt Kinder, vor allem meine Sabrina. Auch machte es Spaß, mit Diego spazieren zu gehen, er zog viele Blicke auf sich und wurde von jedem bewundert.
Eines Tages erfuhren wir von einer Hundeausstellung, nur für weiße Schäferhunde, die wir auch prompt besuchten. Von Reuters bekamen wir die Anmeldung zur Ausstellung und eine Einweisung über das Verhalten des Hundes bei einer Schau. Voller Energie und Tatendrang machten wir uns an einem Sonntagmorgen auf den Weg. Da Diego erst 5 Monate alt war, starteten wir in der Babyklasse. Uns wurde von allen Seiten erzählt, bei der Bewertung käme es auf das Wesen des Hundes an, und das war für Diego kein Problem. Da er überall dabei ist, egal wo wir hingehen, war er Menschen und Verkehr gewöhnt. Es waren ungefähr 65 Hunde am Start. So viele weiße Schäferhunde auf einmal hatten wir noch nie gesehen, Es war ein tolles Gefühl, unter Gleichgesinnten zu sein ( mein Vater konnte damals schon nicht begreifen, dass man sich so einen teuren Hund kaufen kann und ihn dann auch noch krankenversichert - es war schön, einmal einen Tag ohne Gemecker zu verbringen ). Es dauerte nicht lange und wir wurden aufgerufen. Im Ring befanden sich acht Hunde im Alter von 3 - 6 Monaten. Diego war nicht der älteste Hund, aber der kräftigste. Die Richterin lies uns ein paar Runden laufen, dann durften die Hunde sich nacheinander präsentieren. Mir fiel auf, das fast alle Hunde wegliefen, wenn die Richterin auf sie zukam. Das gab mir zu denken, lag es an den Hunden oder an der Richterin ? Da Diego sich von der Frau nicht beeindrucken ließ und stehen blieb wie ein Bock, machte ich mir Hoffnung auf einen der vorderen Plätze. Zum Schluss wurde die Platzierung vergeben, und Diego bekam ein VV4. Die drei ersten Plätze waren an Hunde gegangen, die 3 - 4 Monate alt waren. Ich war ein wenig enttäuscht, nicht von meinem Diego, sondern von dem Urteil der Richterin. Es lies mir keine Ruhe, und so fragte ich sie später, warum sie so entschieden habe, doch sie meinte nur, dass die älteren Hunde den jüngeren immer im Nachteil seien. Ich fand dass das eine blöde Begründung war, bevor ich noch etwas sagen konnte, war sie schon verschwunden. Diego hatte sich wirklich von seiner besten Seite gezeigt, und im übrigen war er für uns die Nummer 1.
Als wir zu Hause angekommen waren, fiel mir auf, dass Diego aus dem Maul blutete. Panik. Ich schaute nach und entdeckte, dass ein Zahn zersplittert war und ins Zahnfleisch schnitt. Der Tierarzt wurde informiert, und wir wurden sofort in die Praxis bestellt. Da der Zahnrest schlecht zu packen war, und Diego keine Ruhe hielt, war es nötig, Diego leicht zu betäuben. Sekunden später war alles passiert, und Diego bekam sofort das Gegenmittel. Der Arzt nannte dieses Mittel: "Hallo Wach", und etwa 5 Minuten später hüpfte mein guter Hund wieder in der Gegend herum. Erleichtert fuhren wir dann nach Hause, und unser Patient kostete es in vollen Zügen aus, noch mehr bemuttert zu werden als sonst. Jetzt mussten wir noch den Reuters über die Ausstellung und über Diegos Ausflug zum Tierarzt erzählen. Sie meinten, dass ein 4. Platz von 8 Hunden doch sehr gut sein, zumal es ja die erste Ausstellung war.
Etwas beruhigter, beschlossen wir, 3 Wochen später auf die nächste Ausstellung zu fahren. Dort belegte Diego den 2. Platz und der Richter erklärte jedem einzelnen Teilnehmer die Stärken und Schwächen seines Hundes, was ich sehr gut fand, da man dann ja für das nächste Mal wusste, was man verbessern sollte. Der Richter war sehr diplomatisch und gab auch denen, deren Hund auf dem letzten Platz gelandet war, das Gefühl, einen guten Hund zu haben, der sich halt heute nicht so gut präsentierte. Auf dieser Ausstellung lernten wir eine Familie kennen, deren Rüde auch in Diegos Klasse startete. Man war sich gleich sympathisch und so verabredete man sich öfters zwecks Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Unternehmungen. Da wir alle zusammen auf die Ausstellung fahren wollten, gab ich die Termine immer weiter. Später fiel mir dann auf, dass mir keine Ausstellungstermine mitgeteilte wurden. Ich fand dieses "Konkurrenzdenken" nicht gut, denn der Richter entscheidet ja, wer der bessere Hund ist. Wir fuhren wieder alleine zu den Ausstellungen und distanzierten uns von dieser Familie. Es ist natürlich klar, dass jeder lieber seinen eigenen Hund auf dem Siegertreppchen sieht, doch man sollte so fair sein und das Urteil des Richters akzeptieren, obwohl mir das auch des öfteren schwer fiel.
Im laufe der Zeit entwickelten wir uns zu richtigen Ausstellungsfans, und meistens machten wir aus den Ausstellungsbesuchen einen kleinen Kurzurlaub. Wir fuhren einen Tag früher und waren am nächsten Tag ausgeruht und ohne Hektik. Der größte Erfolg von Diego war sicherlich 1994 die Weitsiegerausstellung in Haibach, bei der er Jugend-Weltsieger wurde. Das war toll, wir konnten es kaum glauben. Auf der Heimfahrt sang meine Tochter Sabrina "We are the Champions", worauf wir alle fürchterlich lachten.
Wir spielten bereits öfters mit dem Gedanken, einen zweiten Hund zu kaufen, damit Diego einen Spielkameraden hat, doch meine Frau konnte sich mit dem Gedanken nicht so recht anfreunden, da es für sie schwierig war, mit zwei Hunden spazieren zugehen. Im Frühjahr 1995 besuchten wir die Familie Wiesenmayer, die zum damaligen Zeitpunkt einen Wurf liegen hatte, und zwar den E-Wurf. Wir wollten nur mal die Welpen sehen, doch als wir fertig waren, hatten wir eine Langstockhündin gekauft. Jetzt fing das Ganze wieder von vorne an, welcher Name, und wieder rätselraten und der Hund hieß "Elina-Chantal vom Schloß Mons-Tabor. Auch sie holten wir ab der 8. Woche stundenweise mit nach Hause, da wir ja bei Diego gute Erfahrung gemacht hatten. In der 12. Woche war der Umzugstermin. Elina war von Anfang an stubenrein und sie hielt auch nachts länger aus, da sie Diego alles nachmachte. Zuerst sah Diego der Sache mit Elina zurückhaltend entgegen und hoffte wohl, dass das "Weib" bald wieder heimfahren würde. Doch nichts passierte. Anfangs fand er es noch etwas lästig, wenn Elina sich an ihn kuscheln wollte, doch nach ca. zwei Wochen hatte sie sein Herz erobert. Von nun an waren sein ein Herz und eine Seele, und wir konnten nun zwei Hunde bei Ausstellungen melden.
An eine Ausstellung mit Elina erinnere ich mich besonders. Es war die Europasiegerausstellung des BVWS in Tuningen. Ich war schon gespannt, wie Elina abschneiden würde. Sie war in der Babyklasse gemeldet und an diesem Tag gut drauf. Kurz bevor wir an der Reihe waren, äußerte meine Tochter Sabrina den Wunsch, sie wollte mit Elina in den Ring gehen. Nun versuchen sie mal, einen Menschen, den sie lieben - und dann noch der eigenen Tochter - zu sagen, dass das nicht geht. Ich konnte es nicht übers Herz bringen und stimmte zu. Ich hatte nie gedacht, dass ein Hund so auf ein 6jähriges Mädchen fixiert ist, und Sabrina war einfach toll. Zum guten Schluss erreichte sie Platz 1 und bekam noch einen Sonderpokal, da sie die jüngste Hundeführerin der Ausstellung war. Sie hätten mal das Strahlen auf ihrem Gesicht sehen sollen, super! Auch Elina entwickelte sich zur Reisetante und kaum ging die Autotür auf, saß sie schon drin.
Bei einem Spaziergang kam uns einmal ein Neufundländerweibchen entgegen. Alle drei Hunde waren von der Leine und spielten zusammen. Diego hatte wieder einen Stein gefunden und bewachte ihn. Der Neufundländer lief hinter Elina her, doch die bekam Angst und quiekte. Da ließ Diego seinen Stein liegen und rannte auf die Neufundländerhündin zu, kniff sie in den Allerwertesten und rannte wieder zu seinem Stein. Von da an wusste ich, dass Elina einen Beschützer hatte, und Elina wusste es auch. Gegen andere Hunde wurde sie manchmal ganz schön frech, doch wenn sie in Bedrängnis geriet, war Diego zur Stelle. Heute ist Elina fast 2 Jahre alt und eine richtig Dame geworden. Elina und Diego leben wie ein Ehepaar zusammen, und wir haben viel Spaß mit den beiden. Im Januar 98 holten wir die Schwester von Diego zu uns nach Hause. Sie hatte eine schlimme Kindheit und ich war bereits der fünfte Besitzer und das mit erst drei Jahren. "Assita", so hieß die kleine Maus brachte uns im Juni 98 unseren ersten Wurf zur Welt, aus dem wir uns Ashley behielten. Ashley war eine Langstockhaarhündin und die Frechheit in Person. Im Übrigen ist Ashley, Assita und unser Diego auf dem PET-TV Video " Der weiße Schäferhund" zu bewundern. Im Januar 99 kauften wir uns eine Langstockhaarhündin dazu, Lotus war ihr Name und nur lieb. Sie hatte vom ersten Tag an den Narren an mir gefressen und brauchte keine Leine. Sie hatte im Laufe der Zeit wunderschöne Welpen mit Diego zusammen, von denen einige in der Rettungshundeausbildung sind. Da waren es schon fünf, doch wer jetzt denkt es ist Schluß, der hat sich getäuscht. So kam noch unsere Kimmy, eine ganz liebe Langstockhaarhündin, die aber kein Autofahren vertragen kann zu uns.
2001 flog mein Tierarzt Sascha nach Minnesota und brachte mir eine schöne Stockhaarhündin mit, unsere Cheyenne. Letztes Jahr entschlossen wir uns noch einen Rüden zu uns zu nehmen, der Falko auch Schlubbe-Jupp genannt. Er hat nur Unsinn im Kopf, seine Spezialität Schnürsenkel aufmachen. Cheyenne wurde im November 03 stolze Mama ihrer ersten Welpen. Papa der Welpen ist unser Falko. Nachdem Diego im November 01 eine Krebsoperation hatte, wusste ich, das er nicht mehr so alt werden würde. Falko soll einmal in Diegos Fussstapfen treten. Die beiden verstehen sich sehr gut, wenn da nicht immer diese Schmuserei von Falko wäre, manchmal dachte ich, Diego wollte Falko sagen: Hey ich bin nicht schwul. Immer dieses Gesabber und Geschleime von Falko, aber Falko liebte Diego abgöttisch. Ich glaube, heute wäre Diego noch mal froh, wenn Falko ihn knutschen würde, denn Diego verstarb am 15.09.03 an den Folgen seiner Krankheit in meinen Armen. Ich habe nicht nur einen Hund verloren, nein, auch meinen besten Freund. Es war der traurigste Tag in meinem Leben. Diego hatte ein schönes Leben und 83 Kinder sind schon eine Menge Nachkommen. Man kann es nicht in Worte fassen, was Diego für mich war, doch er wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Achim Probst