| Der Großvater dieses Stammvaters
war der 1879 geborene Rüde Greif, und dieser Hund war weiß.
Horand hinterließ zahreiche Nachkommen, sein Sohn ,, Champion
Hektor von Schwaben´´ stammte aus einer fast weißen
Linie. Berno von der Seewiese (geb.1913), ebenfalls ein Nachkomme
Horands, wurde als erster deutscher weißer Schäferhund
im Zuchtbuch des SV registriert. |
Sein Bild erschien im Jahre 1921 in der ersten Auflage von Stephanitz
Buch "Der deutsche Schäferhund in Wort und Bild".
Es ist wohl nicht mehr nachvollziehbar, was Rittmeister Max von
Stephanitz, der als Vater der Reinzucht des deutschen Schäferhundes
gilt, bewogen haben mag, der Entscheidung zuzustimmen, im Jahre
1933 den weißen Schäferhund aus den Standards des SV
zu entfernen. Rein biologische Gründe spielten praktisch keine
Rolle und eine Farbe kann einen Hund in seinem Gebrauchswert nicht
abwerten. Schon der altrömische Schriftsteller Collunella (ca. 40 n.
Ch.) verlangte von Hirten- und Schäferhund eine weiße
Farbe. Somit sollte sichergestellt werden, dass er in der Dunkelheit
mit einem Wolf verwechselt wurde. Diese Meinung vertrat auch 110
Jahre später der Röner Marcus Terentius Varro. Conrad
Gessner ( 1536 ) verlangte ebenfalls vom Schäferhund die Farbe
weiß. |