Diego
 

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Der weiße Schäferhund
 

 "Weiß" ist eine alte Hirtenhund- und Schäferhundfarbe.

Es war das Haus Habsburg, das Ende des 19. Jahrhunderts weiße Schäferhunde aus Elsaß Lothringen bezog. Nach dem österreichischen Habsburgern, züchtete auch das
mit ihnen befreundete Kaiserhaus der Hohenzollern weiße Schäferhunde.

In den Ahnen deutscher Schäferhundezucht findet sich immer wieder der Name eines Rüden "Hektor Linksrhein", genannt "Horand von Grafrath". Mit der ersten Eintragung führte er später das Zuchtbuch (SZ 1) für "Deutsche Schäferhunde" an, so dass er als Stammvater seiner Rasse zu betrachten ist.
Der Großvater dieses Stammvaters war der 1879 geborene Rüde Greif, und dieser Hund war weiß. Horand hinterließ zahreiche Nachkommen, sein Sohn ,, Champion Hektor von Schwaben´´ stammte aus einer fast weißen Linie. Berno von der Seewiese (geb.1913), ebenfalls ein Nachkomme Horands, wurde als erster deutscher weißer Schäferhund im Zuchtbuch des SV registriert.

Sein Bild erschien im Jahre 1921 in der ersten Auflage von Stephanitz Buch "Der deutsche Schäferhund in Wort und Bild".
Es ist wohl nicht mehr nachvollziehbar, was Rittmeister Max von Stephanitz, der als Vater der Reinzucht des deutschen Schäferhundes gilt, bewogen haben mag, der Entscheidung zuzustimmen, im Jahre 1933 den weißen Schäferhund aus den Standards des SV zu entfernen. Rein biologische Gründe spielten praktisch keine Rolle und eine Farbe kann einen Hund in seinem Gebrauchswert nicht abwerten.

Schon der altrömische Schriftsteller Collunella (ca. 40 n. Ch.) verlangte von Hirten- und Schäferhund eine weiße Farbe. Somit sollte sichergestellt werden, dass er in der Dunkelheit mit einem Wolf verwechselt wurde. Diese Meinung vertrat auch 110 Jahre später der Röner Marcus Terentius Varro. Conrad Gessner ( 1536 ) verlangte ebenfalls vom Schäferhund die Farbe weiß.